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Die Sezession Graz, gelegentlich auch Grazer Sezession genannt, wurde im November 1923 innerhalb des steiermärkischen Kunstvereins gegründet. Die Gründungsmitglieder waren u. a. Wilhelm Thöny, Fritz Silberbauer, Hans Mauracher, Hans Wagula, Alfred Wickenburg, Hans Zotter und Paul Schmidtbauer. Die erste Ausstellung fand mit mehr als 3000 Interessenten im Herbst 1924 statt.

Nach der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten und der damit verbundenen Umorganisation aller kulturellen Einrichtungen wurden 1938 sämtliche Künstlervereinigungen, so auch die Sezession Graz, aufgelöst. Wie auch bei anderen Kunstvereinen wurde das Vermögen des Vereins von den Nationalsozialisten eingezogen. Nach Ende des Kriegs beschlossen die Kunstvereine, dass diese Vermögen dem Bau des Künstlerhaus Graz zukommen sollte.

Nach der Neukonstituierung wurde im Oktober 1945 in der Neuen Galerie Graz die 15. Ausstellung als erste Nachkriegsveranstaltung gezeigt.

Bis zur Eröffnung des Künstlerhauses Graz im Juni 1952 fanden diese Ausstellungen im Landesmuseum Joanneum, in der Thalia, aber auch in der Neuen Galerie in der Sackstraße eine Heimstätte. Seit der Eröffnung fanden die Jahresausstellungen der Sezession Graz im Künstlerhaus Graz statt.

2018 fand die Jubiläumsausstellung „95 Jahre Sezession“ statt, zu der ein Katalog erschien. Aus diesem Anlass fand auch eine Ausstellung und Katalogpräsentation in der Hofgalerie des Steiermarkhofs in Graz statt.

QUELLE: Wikipedia